Die Natur und Landschaft der Schwäbischen Alb erzählen eine Geschichte, die vor rund 200 Millionen Jahren begann. Wo sich einst ein Meer erstreckte, prägen heute markante Felsen, weite Hochflächen, tief eingeschnittene Täler und zahlreiche Höhlen das Landschaftsbild. Über Millionen von Jahren haben geologische Prozesse diese Vielfalt geformt. Später schuf auch der Mensch durch die Bewirtschaftung der Landschaft charakteristische Lebensräume wie Wacholderheiden und Streuobstwiesen.
Vom sanft hügeligen Albvorland über den steilen Albtrauf bis zur weitläufigen Albhochfläche gliedert sich die Schwäbische Alb in drei charakteristische Landschaftsräume.
Wie die Schwäbische Alb entstanden ist
Vor rund 200 Millionen Jahren lag die heutige Schwäbische Alb unter einem Meer. Auf seinem Grund lagerten sich über Jahrmillionen mächtige Gesteinsschichten ab. Später wurden diese angehoben und durch Verwitterung und Erosion geformt. Wasser löste den Kalkstein und schuf ein weitverzweigtes System aus Höhlen und unterirdischen Wasserläufen.
Wie aus einem Meeresboden die heutige Schwäbische Alb wurde, zeigt unsere interaktive Reise durch die Erdgeschichte.
Die Landschaftsräume
Sanfte Hügel und ausgedehnte Streuobstwiesen im Albvorland, steile Hänge und markante Felsformationen am Albtrauf, weite Hochflächen und tief eingeschnittene Täler auf der Albhochfläche:
Die Schwäbische Alb vereint drei charakteristische Landschaftsräume, die sich in ihrem Erscheinungsbild deutlich unterscheiden. Gemeinsam prägen sie die landschaftliche Vielfalt der Region.
Eine Landschaft, vom Menschen geprägt
Nicht nur geologische Prozesse haben das Gesicht der Schwäbischen Alb geformt. Auch die jahrhundertelange Bewirtschaftung hat ihre Spuren hinterlassen. Wacholderheiden und Streuobstwiesen gehören heute zu den charakteristischen Landschaftsbildern der Region. Sie sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und zeigen, wie eng Natur und traditionelle Landnutzung miteinander verbunden sind.