Die Schwäbische Alb ist eine Landschaft voller geologischer Besonderheiten: geheimnisvolle Höhlen, mächtige Felsen, sprudelnde Karstquellen und Spuren eines längst verschwundenen Jurameeres. Über Millionen von Jahren haben Wasser, Gestein und gewaltige Naturkräfte eine Landschaft geformt, deren Erdgeschichte bis heute sichtbar ist.
Als UNESCO Global Geopark gehört der Geopark Schwäbische Alb zu einem weltweiten Netzwerk außergewöhnlicher geologischer Regionen. Der Geopark macht das erdgeschichtliche Erbe der Alb erlebbar und verbindet den Schutz der Landschaft mit Umweltbildung und nachhaltiger Regionalentwicklung.
Entdecke die geologischen Besonderheiten der Schwäbischen Alb und erfahre, wo du die faszinierende Erdgeschichte der Region selbst erleben kannst.
Was macht den UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb besonders?
Die Schwäbische Alb ist ein geologisches Freilichtmuseum. Ihre Gesteine, Fossilien und Landschaftsformen erzählen von rund 200 Millionen Jahren Erdgeschichte – von einem tropischen Jurameer über vulkanische Aktivitäten bis zur Entstehung der heutigen Karstlandschaft.
Der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb macht dieses geologische Erbe sichtbar und erlebbar. Er verbindet den Schutz bedeutender geologischer Stätten mit Forschung, Umweltbildung und nachhaltigem Tourismus.
Besonders charakteristisch für die Region sind ihre zahlreichen Höhlen, Dolinen, Trockentäler und Karstquellen. Hinzu kommen eindrucksvolle Fossilienfundstätten und die Spuren des Schwäbischen Vulkans.
Geopoints: Erdgeschichte entdecken
Die Geopoints des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb machen die Erdgeschichte der Region an ausgewählten Orten erlebbar. Sie führen zu geologischen Besonderheiten wie Höhlen, Felsformationen, Fossilienfundstätten und Spuren des Vulkanismus.
Vor Ort vermitteln Informationstafeln Wissenswertes über die Entstehung und Bedeutung der jeweiligen Landschaftsformen. So lässt sich die faszinierende Geologie der Schwäbischen Alb bei Wanderungen und Ausflügen entdecken.
Wo bleibt eigentlich das Wasser?
Auf der Schwäbischen Alb versickert Regenwasser vielerorts im durchlässigen Kalkgestein, statt oberirdisch abzufließen. Unter der Erde bahnt es sich seinen Weg durch Klüfte und Höhlen, bevor es an Karstquellen wieder zum Vorschein kommt. Deshalb gibt es auf der Albhochfläche trotz reichlicher Niederschläge vergleichsweise wenige Bäche und Flüsse.