Kirchen, Klöster und Kapellen 

Wo Glaube Geschichte prägt

Von imposanten Kirchen und historischen Klosteranlagen bis zu kleinen Kapellen, die still über der Landschaft thronen: Auf der Schwäbischen Alb erzählen sakrale Orte Geschichten von Glauben, Kunst und vergangenen Zeiten. Manche beeindrucken mit jahrhundertealter Baukunst, andere liegen versteckt und laden dazu ein, ganz eigene Entdeckungen zu machen.

Entdecke Orte, die bis heute vom Glauben und von der Kultur ihrer Zeit erzählen und erlebe sakrale Baukunst in ganz unterschiedlichen Facetten.

Top-Tipps

Alle sakralen Orte

Sag bloß!

Fünf Fakten, mit denen du punkten kannst

  • Der Turm des Ulmer Münsters ist mit 161,53 Metern der höchste Kirchturm Deutschlands. Wer die Stufen bis zur zweiten Plattform auf 102 Metern Höhe erklimmt, hat nicht nur einen tollen Blick auf Ulm, Neu-Ulm und die Donau, sondern erfährt auch Interessantes über die Arbeit der Turmwärter des Ulmer Münsters.

  • Das Münster St. Peter und Paul in Obermarchtal besitzt mit 13 Glocken auf zwei Türme verteilt das größte historische Glockengeläut Baden-Württembergs. Zwölf der 13 Glocken sind historischen Ursprungs und stammen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert (die meisten aus dem Jahr 1688), während eine Gotikglocke sogar in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert.

  • Nur wenige Klöster werden bis heute von Ordensgemeinschaften bewohnt und sind lebendige Orte des Glaubens. In den Abteien Beuron und Neresheim leben Benediktinermönche, in Untermarchtal befindet sich das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul. Wer das Klosterleben selbst kennenlernen möchte, kann hier auch einige Tage zu Gast sein.

  • Droben stehet die Kapelle,
    Schauet still ins Tal hinab,
    Drunten singt bei Wies' und Quelle
    Froh und hell der Hirtenknab'.

    Traurig tönt das Glöcklein nieder,
    Schauerlich der Leichenchor;
    Stille sind die frohen Lieder,
    Und der Knabe lauscht empor.

    Droben bringt man sie zu Grabe,
    Die sich freuten in dem Tal.
    Hirtenknabe, Hirtenknabe!
    Dir auch singt man dort einmal.

     

    Das berühmteste ist wohl Ludwig Uhlands „Die Kapelle“, entstanden 1805. 

    Aber die Wurmlinger Kapelle war noch viel mehr Inspiration. Sie bewegte außerdem Gustav Schwab (1828) und Nikolaus Lenau (1832) zu gleichnamigen Gedichten.

  • Die St. Georgs-Basilika von Thiergarten ist ein echtes Kleinod: Mit ihren drei Schiffen gilt sie als die kleinste dreischiffige Basilika nördlich der Alpen. Erstmals erwähnt wurde sie 1275, ihre Ursprünge reichen vermutlich jedoch bis um das Jahr 1000 zurück. Damit gehört sie zu den ältesten Gotteshäusern im Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen.

    Malerisch liegt die ehemalige Pfarrkirche in einer Schleife der Donau auf dem Gelände des Gutshofs Käppeler. Und sie ist bis heute ein lebendiger Ort: Hier finden noch immer Gottesdienste und Hochzeiten statt.

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